Ihr Riester Check

Riester-Rente – Was ist das eigentlich?

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Die Frage „Was ist die Riester-Rente?“ stellen sich verdammt viele Deutsche und finden oftmals keine eindeutige Antwort. Gerne möchte ich ein wenig Licht ins Dunkle bringen und Ihnen die wichtigsten Fakten über die Riester-Rente darstellen. In der Regel werden mir als Berater folgende Fragen am meisten gestellt:

Grundsätzlich kann man zunächst einmal feststellen, dass es neben der Riester-Rente kein weiteres Modell der Altersvorsorge gibt, bei dem man von einer solch hohen staalichen Förderung profitieren kann. Sie lohnt sich für all diejenigen, welche einen Anspruch auf die staatlichen Zuschüsse für das Rentenalter haben.

Doch jeder, der sich für den Abschluss einer Riester-Rente entschieden hat, sollte genau prüfen, welche Vertragsform denn die richtige ist und sich zusätzlich noch mit den Details beschäftigen, um das bestmögliche Angebot wahrzunehmen.

Was ist die Riester-Rente – Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wer profitiert von der Förderung der Riester-Rente?

Nachfolgende Personengruppen haben einen unmittelbaren Anspruch auf die Förderung durch die Riester-Rente:

  • rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer
  • pflichtversicherte Selbständige
  • pflichtversicherte Landwirte (nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte)
  • Auszubildende
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • Beamte
  • Richter
  • Soldaten
  • Empfänger von Amtsbezügen (z.B. Notare oder Minister)
  • behinderte Beschäftige in staatlich anerkannten Werkstätten
  • vollständig erwerbsgeminderte und dienstunfähige Personen
  • sowie Bezieher von Arbeitslosen- und Krankengeld
  • Familienangehörige, welche einen Pflegebedürftigen nicht erwerbsmäßig mindestens 14 Stunden pro Woche zu Hause pflegen

Zusätzlich können auch unter gewissen Umständen nachfolgende Personen von der Riester-Rente und der Förderung profitieren:

  • geringfügig Beschäftigte, welche privat auf den gesetzlichen Rentenversicherungssatz aufzahlen
  • Kindererziehende, welche ihre Kindererziehungszeiten beantragt haben

Selbständige ohne Rentenversicherungspflicht sind innerhalb der Riester-Rente nicht förderberechtigt. Ehepartner eines unmittelbar Zulagenberechtigten können jedoch auch die Förderung der Riester-Rente nutzen, wenn Sie einen eigenen Vertrag abschliessen und diesen mit dem Mindesteigenbeitrag der Riester-Rente von jährlich 60 Euro bedienen.

Wer hat keinen Anspruch auf Förderung?

Keinen Anspruch auf Förderung haben folgende Personengruppen:

  • nicht rentenversicherungspflichtige Studenten
  • nicht rentenversicherungspflichtige Selbstständige
  • freiwillig gesetzlich Versicherte
  • Pflichversicherte in berufsständischen Versorgungswerken
  • geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer, welche versicherungsfrei sind
  • Personen, welche bereits eine Altersrente beziehen

Wie genau funktioniert eigentlich die Riester-Rente?

Zunächst einmal sollte man sich für eine der fünf Riester-Formen entscheiden. Dazu lässt man sich am besten von einem kompetenten Berater (Gerne können Sie auch mich ansprechen!), der sich mit dem Thema Riester-Rente möglichst auch gut auskennt. Leider gibt es auch zehn Jahre nach der Einführung der Riester-Rente immer noch Berater, welche mit Inkompetenz in diesem wichtigen Vorsorgethemaversuche zu beraten.

Wenn die richtigte Vertragsform gefunden wurde schließt man einen entsprechenden Vertrag ab, in welchen man dann bis zum Rentenbeginn Eigenbeiträge einzahlt. Diese richten sich nach der Höhe des rentenversicherungspflichtigen Bruttos des Vorjahres. Im darauffolgenden Jahr belohnt der Staat dann diese Eigenleistung mi entsprechenden Zulagen, auf die der Förderberechtigte einen Anspruch hat.

Bei weiteren Fragen scheuen Sie sich nicht mich einfach anzurufen! Rufen Sie mich einfach an!

Welche Riester-Formen gibt es eigentlich?

Grundsätzlich gibt es in der Riester-Rente fünf unterschiedliche Varianten, welche auch identisch gefördert werden. Um weitere Informationen zu den einzelnen Riester-Formen zu bekommen klicken Sie bitte auf die jeweilige Variante:

Natürlich können Sie mich auch gerne persönlich kontaktiere um mit mir über die für Sie sinnvolle Riester-Variante zu sprechen! Rufen Sie mich einfach an!

Wie sieht denn die Förderung genau aus?

Bei jeder der fünf Riester-Formen, egal ob Fondssparplan, klassische Riester-Rentenversicherung, fondsgebundene Riester-Rentenversicherung, Banksparplan oder auch Eigenheimrente (Wohnriester), ist die staatliche Förderung die selbe. Diese umfasst die direkten Zulagen sowie idie Steuervorteile, welche durch die steuerliche Absetzbarkeit der Riester-Rente innerhalb der Einkommenssteuerklärung entstehen.

  • Für weitere Informationen über die unterschiedlichen Arten von Zulagen und wer diese erhält, klicken Sie bitte auf > Zulagen <
  • Für weitere Informationen zur steuerlichen Absetzbarkeit und wer besonders davon profitiert, klicken Sie bitte auf > Steuervorteile <

Was ist der Mindesteigenbeitrag?

Die Basis für die Berechnung des Mindesteigenbeitrags stellt das rentenversicherungspflichtige Einkommen des Vorjahres dar. Diesen Betrag teilt man dann durch 100 und multipliziert das Ergebnis dann mit Faktor 4. Zu guter letzt verringert sich dieser Betrag dann noch um den individuellen Zulagen, auf welche der förderberechtigte Anspruch hat. Das Ergebnis dieser Rechnung stellt dann den sognannten Mindesteigenbeitrag dar. Es gibt allerdings auch Fälle bei denen diese Rechnung aufgrund eines geringen Einkommens negativ ausfällt. In diesem konkreten Fall ist dann jedoch der sogenannte Sockelbeitrag (60 Euro jährlich) ausreichend und muss beim jeweiligen Anbieter einzuzahlt werden.

Gerne rechne ich Ihnen Ihren persönlichen Mindesteigenbeitrag aus! Rufen Sie mich einfach an!

Was ist der Sockelbetrag in der Riester-Rente?

Jeder Inhaber einer Riester-Rente muss mindestens 5 Euro im Monat oder 60 Euro im Jahr in seine Riester-Rente einzahlen. Dies ist der sogenannte Sockelbeitrag, welchen man nicht mit dem Mindesteigenbeitrag verwechseln sollte. Seit dem Jahr 2012 müssen auch mittelbar förderberechtigte Riester-Sparer diesen Sockelbeitrag leisten.

Gerne rechne ich Ihnen Ihren persönlichen Mindesteigenbeitrag aus. Möglicherweise reicht ja sogar der Sockelbeitrag. Rufen Sie mich einfach an!

Kann ich meine Sparbeiträge eigentlich variieren?

Natürlich können Sie ihre Sparbeiträge innerhalb der Riester-Rente variieren. Dies ist auch von Jahr zu Jahr notwendig, da sich die rentenversicherungspflichtigen Einkünfte ändern sowie auch neue Lebenssituationen (z.B. Geburt eines Kindes) dies notwendig machen. Ein guter Berater sollte einmal jährlich den Sparbeitrag seines Kunden kontrollieren, damit dieser immer in der optmimalen Förderung ist.

Aber auch finanzielle Engpässe können es nötig machen, dass der Sparbeitrag einer Riester-Rente verändern muss. Gerade aus diesem Grund ist es absolut notwendig, dass man sich für einen möglichst transparenten und güsntigen Vertrag (bezogen auf Abschlusskosten und Verwaltungskosten) entscheidet. Andernfalls könnte es bei Veränderung der Zahlweise zu unangenehmen Kosten führen.

Super flexibel und günstig ist der Fondssparplan die DWS RiesterRente Premium 2.0 der Fondsgesellschaft DWS Investments.

Wie muss ich die Förderung der Riester-Rente eigentlich beantragen?

Grundsätzlich kann man festhalten, dass generell nur staatlich zertifizierte Riester-Produkte gefördert werden. Die Zulage sollte direkt bei Abschluss eines Vertrages direkt mitbeantragt werden. Heutzutage gibt es das sogenannte Dauerzulageverfahren, wo der Anbieter immer wieder den gleichen Zulagenantrag stellt, bis der Riester-Sparer ihm eine Änderung mitteilt.

Besonders beim Thema Zulagen und Zulagenantrag werden immer wieder eklatante Fehler gemacht! Berater kümmern sich nicht um die einst geschlossenen Verträge und die Vorsorgewillige ist oftmals einfach überfordert mit deem Zulagenverfahren. Es wird vergessen Kinder mit in den Zulagenantrag zu nehmen oder die Förderberechtigung von mittelbar auf unmittelbar (oder andersherum) zu ändern.

Falls auch Ihre Riester-Rente schon lange nicht mehr geprüft wurde, kann ich Ihnen nur empfehlen den Riester-Check zu machen!

Welcher Personenkreis profitiert eigentlich am meisten von der Riester-Rente?

Keiner, denn das kann man so gar nicht genau sagen! Besserverdienende erreichen teilweise Förderquoten nahe der 50 Prozent (besonders geprägt durch die Steuervorteile). Auf der anderen Seite gibt es sicherlich auch gerade bei kinderreichen Familien Förderquoten teilweise sogar über 90 Prozent.

Gerne berechne ich persönliche Situation und die entsprechenden Förderquoten!

Wie sicher ist eine Riester-Rente?

Diese Frage ist recht einfach zu beantworten! Denn alle Riester-Verträge garantieren mindestens die eingezahlten Beiträge sowie staatlichen Zulagen zu Rentenbeginn. Bei klassische Riester-Rentenversicherungen wird zusätzlich noch der entsprechende Garantiezins garantiert. Dabei ist allerdings auch dringend zu erwähnen, das viele Riester-Anbieter die Kosten gegenrechnen. Besonders intransparent und teuer könnte dies bei Riester-Versicherungen sein. Deshalb seien Sie möglichst skeptisch beim Abschluss und lassen Sie sich die Kosten offenlegen

Zusätzlich dabei zu erwähnen ist auch noch die Pfändungssicherheit der Riester-Rente in der Ansparphase. Grundsätzlich ist jede Riester-Rente somit auch Hartz-IV-sicher!

Wie hoch ist eigentlich die Verzinsung?

Das hängt grundsätzlich von der Wahl der Vertragsform ab. Die höchsten Rendite können allerdings die Inhaber von Fondssparplänen rechnen. Nicht nur aus dem Grund, dass durch eine aktive Vermögensverwaltung attraktive Renditen erwirtschaftet werden können, sondern auch durch die niedrige Kostenstruktur (Abschlusskosten und Verwaltungskosten), welche nachhaltig die Effektiverzinsung positiv beeinflusst!

Kann man mehrere Verträge eigentlich abschliessen?

Prinzipiell kann man soviele Riester-Rentenverträge haben, wie man möchte. Doch sinnvoll ist dies sicherlich nicht. Allein bei der Betrachtung der Vewaltungskosten, welche bekanntlich ja bei jedem Vertrag anfallen, sondern auch der Tatsache geschuldet, dass für nur zwei Verträge die Förderung beantragt werden kann.

Kann man auch den Anbieter wechseln?

Die Riester-Rente ist eine der wenige Formen der Altersvorsorge, in denen man den Anbieter wechseln und gleichzeitig sein Deckungskapital mit zum anderen Anbieter nehmen kann. Viele Anbieter nehmen allerdings erheblich Wechselgebühren. Gerade die deutschen Versicherer schlagen dort teilweise recht kräftig zu. Doch wenn Sie ohnehin einen teuren oder in intransparenten Vertrag haben, kann sich dennoch ein Anbieterwechsel durchaus mehr als lohnen!

Wann kann ich von meiner Riester-Rente profitieren?

Derjenige, welcher bereits vor dem Jahr 2012 eine Riester-Rente abgeschlossen hat, kann sich seine Rente bereits mit der Vollendung des 60. Lebensjahr auszahlen lassen. Alle Verträge, welche ab 2012 geschlossen wurden bieten nur eine Auszahlung ab dem 62. Lebensjahr.

Gibt es einen Hinterbliebenenschutz in der Riester-Rente?

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Riester-Rente durchaus vererbbar ist – Jedoch mit Einschränkungen. Denn nur der nicht (dauerhaft nicht gerennt lebende) Ehegatte des verstorbenen Riester-Rentners kann 1:1 da Deckungskapital zzg. der staatlichen Zulagen übernehmen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der zu Übernehmende auch einen Riester-Vertrag hat und das Kapital innerhalb von vier Wochen sich übertragen lässt.

Gibt es nur andere Erben müssen diese in der Regel die staatliche Förderung leider zurückzahlen sowie erwirtschafteten Erträge nachträglich versteuern.

Wenn der verstorbene bereits in der Rentenphase ist, dann gilt bei Versicherungen die festgelegte Rentengarantiezeit. Fondssparpläne sowie Banksparpläne sind deutlich einfacher zu händeln. Bis zum 85. Lebensjahr können diese deutlich einfacher vererbt werden.