Ihr Riester Check

Riester-Rente & Mindesteigenbeitrag – Ein Buch mit sieben Siegeln?

Ein klares und definitives „Nein!“ aus meiner Sicht!

Denn mit dem richtigen Berater an Ihrer Seite sollte das Problem des Mindesteigenbeitrag der Riester-Rente bei Ihnen nur noch ein müdes Lächeln vervorrufen. Nachhaltige Betreuung, die Ermittlung der rentenversicherungspflichtigen Einkünfte des Vorjahres sowie die jährliche Anpassung des Mindesteigenbeitrag Ihrer Riester-Rente sollte von einem kompetenten Vermögensberater/Finanzberater als selbstverständlich angesehen werden.

Wie berechnet sich der Mindesteigenbeitrag in der Riester-Rente?

Um für Ihre Riester-Rente die volle staatliche Förderung in Form Zulagen zu erhlten, muss der sogenannte Mindesteigenbeitrag in die Riester-Rente eingezahlt werden. Der Mindesteigenbeitrag wird jährlich neu ermittelt und berechnet sich aus dem rentenversicherungspflichtigen Einkommen des Vorjahres abzüglich der Ihnen zustehenden Zulagen. Demzufolge passt sich der Mindesteigenbeitrag der Riester-Rente automatisch Ihrer Einkommensentwicklung an.


Ein Beispiel für die Berechnung des Mindesteigenbeitrags:

Eine Familie mit zwei Kindern (geboren 2008 bzw. 2009), Einkünfte des Ehemann 30.000 Euro, Ehefrau übt einen nicht renten-versicherungspflichtigen Minijob aus – Zulagenansprüche: Ehemann (Grundzulage 154 Euro), Ehefrau (154 Euro), beide Kinder (jeweils 300 Euro)

Berechnung des Mindesteigenbeitrags: 30.000 Euro x 4% = 1.200 Euro – (2 x 154 Euro) – (2 x 300 Euro) = 292 Euro

Mindesteigenbeitrag (Ehemann) p.a. beträgt 292 Euro. Hinzu kommt der Mindesteigenbeitrag von 60 Euro (Sockelbeitrag) für die Ehefrau

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Riester-Rente & Mindesteigenbeitrag bei Kindererziehungszeiten

Auch während der Kindererziehungszeit sind Riester-Sparer förderberechtigt und bei Geburt eines Kindes muss unter gewissen Umständen dann auch die Riester-Rente angepasst werden. Durch die Inanspruchnahme der Kindererziehungszeit wird eine Mutter (oder auch Vater) direkt, also unmittelbar förderberechtigt, da eine Versicherungsspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung für 36  Monate vorliegt. Zwar muss man keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, doch bekommt man dre volle Beitragsjahre für die Kindererziehung angerechenet. Dies führt dann auch zu einer höheren Rente, da drei Entgeltpunkte für die Jahre auf das Rentenkonto gebucht werden.

Der notwendige Mindesteigenbeitrag für die Riester-Rente liegt dann während dieser 36 Monate (oder auch länger – sprechen Sie mit einem Berater darüber) bei jährlich 60 Euro, dem sogenannten Sockelbeitrag.

Mindesteigenbeitrag in der Riester-Rente bei Minijobs

Minijobber haben eine komfortable Situation, jedenfalls wenn man dies auf den Mindesteigenbeitrag in der Riester-Rente bezieht. Durch die Pauschalabgabe des Arbeitgebers werden bereits 15 Prozent des Rentenversicherungsbeitrags an die Knappschaft-Bahn-See abgeführt. Der Minijobber brauch dann entsprechend nur die Differenz (3,9 Prozent des Minijob-Bruttos – Stand 05/2013) zwischen der Pauschalabgabe und dem gültigen Rentenversicherungssatz über seine Gehaltsabrechnung zahlen. Bei einem Minijob von 300 Euro pro Monat sind dies lediglich 11,70 Euro. Mit diesem Beitrag wird der Minijobber dann förderberechtigt und kann durch den Mindesteigenbeitrag für die Riester-Rente von 60 Euro jährlich die vollen Zulagen des Staates kassieren.